Werte Gemeinde,
vor schon etwas längerer Zeit kam mein Sohn zu mir und meinte er wolle sich firmen lassen. Dies fasste ich mit grosser Freude auf und mein Mann auch! Nun ist der Termin der Firmung bald gekommen und mein Sohnemann hat mir gesagt, er wolle doch tatsächlich in einer einfachen Texashose und im altem T-Hemd hingehen. Was halte Sie von diesem Verhalten?
Auf eine Antwort hoffend,
Sannie
Anglizismen entfernt durch Martin Berger
Firmung meines Sohnes
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sannie
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- Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Firmung meines Sohnes
Werte Frau Sanella,
zwar zählt beim Empfang des Sakramentes, welches uns der heilige Geist schenkte, allein der Glaube und die Einstellung des frommen Firmlings, aber eine Texashose und ein Achselschlußhemd dürften dem hohen Anlaß nicht gerecht werden, zumal seine Eminenz der Bischof anwesend ist.
Reden Sie dem Buben ins Gewissen!
Anratend,
Schnabel
zwar zählt beim Empfang des Sakramentes, welches uns der heilige Geist schenkte, allein der Glaube und die Einstellung des frommen Firmlings, aber eine Texashose und ein Achselschlußhemd dürften dem hohen Anlaß nicht gerecht werden, zumal seine Eminenz der Bischof anwesend ist.
Reden Sie dem Buben ins Gewissen!
Anratend,
Schnabel
- Martin Berger
- Faust Gottes
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- Registriert: Sa 10. Okt 2009, 20:21
Re: Firmung meines Sohnes
Werter Herr Schnabel,
grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Doch bevor dem Knaben ins Gewissen geredet wird, sollte erfragt werden, aus welchem Grunde er eine derartig schlichte Kleidung tragen möchte. Es könnte ein höchst löblicher Grund dahinter stecken; der Bub will sich vielleicht in Bescheidenheit üben und nicht wie ein feiner Herr auftreten, sondern eher wie ein schlichter Arbeiter, der gottgefällige Arbeit verrichtet. Ist dem so, sollte man den Buben nicht dazu zwingen sich festlicher zu kleiden. Außerdem zählt, wie Sie bereits treffend bemerkten, allein der Glaube und die Einstellung des frommen Firmlings.
Ob Hemd und Hose des Firmlings passend und sauber sind, interessiert den HERRn nicht einmal ansatzweise, da es ihm, was die Sauberkeit betrifft, allein auf die Reinheit der Seele ankommt. Selbst wenn jemand im stinkenden Stallgewand zur Firmung erscheint, wird der HERR wohlwollend auf den Firmling herabblicken, wenn sein Glaube stark und sein Herz/seine Seele rein ist.
Auf die Unvoreingenommenheit des HERRn hinweisend,
Martin Berger
grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Doch bevor dem Knaben ins Gewissen geredet wird, sollte erfragt werden, aus welchem Grunde er eine derartig schlichte Kleidung tragen möchte. Es könnte ein höchst löblicher Grund dahinter stecken; der Bub will sich vielleicht in Bescheidenheit üben und nicht wie ein feiner Herr auftreten, sondern eher wie ein schlichter Arbeiter, der gottgefällige Arbeit verrichtet. Ist dem so, sollte man den Buben nicht dazu zwingen sich festlicher zu kleiden. Außerdem zählt, wie Sie bereits treffend bemerkten, allein der Glaube und die Einstellung des frommen Firmlings.
Ob Hemd und Hose des Firmlings passend und sauber sind, interessiert den HERRn nicht einmal ansatzweise, da es ihm, was die Sauberkeit betrifft, allein auf die Reinheit der Seele ankommt. Selbst wenn jemand im stinkenden Stallgewand zur Firmung erscheint, wird der HERR wohlwollend auf den Firmling herabblicken, wenn sein Glaube stark und sein Herz/seine Seele rein ist.
Auf die Unvoreingenommenheit des HERRn hinweisend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.