Wohngemeinschaften

Prangern Sie unredliche Entdeckungen oder Geschehnisse an! Erstatten Sie Selbstanzeige!
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Frau Reinlich
Brettgast mit Maulkorb
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Wohngemeinschaften

Beitrag von Frau Reinlich »

Guten Abend verehrte Christen,

ich weiß sehr wohl es schickt sich nicht, für ein junges Weibe wie mich, sich zu so später Stunde im Internetz herumzutreiben. Jedoch erlaubte es mir mein guter Herr Vater, der in mir eine redliche und fleißige Tochter sieht, da mich zur Zeit große Sorgen um den nächtlichen Schlaf bringen.

Es begab sich zu der Zeit des ersten Julis Anno 2013, in der eine Gruppe junger Menschen ,vermutet waren Geschwister, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses über uns zog. Ich ging davon aus, dass der Sinn eines Mehrfamilienhauses das beherbergen von wahrlich christlichen Familien beinhaltet. Einige Stunden nach dem Einzug schellte es an unserer Wohnungtür. Dort standen die bereits genannten Personen und wollten sich der Nachbarschaft vorstellen. Sie sagten etwas, was mir mein christliches Blut in den Adern gefrieren ließ: Sie seien ein Wohngemeinschaft junger Medizinstudenten- und Studentinnen. Zu allem Grauß fragten sie mich ob ich nicht an den abendlichen Feierlichkeiten (unredl.: Party) teilnehmen wolle. Voller Ensetzten schloss ich schnell die Türe und rannte weinend zu meinem lieben Vater. Es dauerte Stunden bis mein Herze sich wieder beruhigte (mein gutes Mütterlein wollte schon den hiesigen Pfarrer rufen, da sie einfach nicht mehr wusste was mich zur Ruhe bringen konnte).
Seit dem Einzug der Wohngemeinschaft ertönt nun regelmäßig zu den Wochenenden Felsmusik aus deren Heim, ich höre satanisches Gelächter und bin sicher dass dieses Pack geistliche Getränke in Massen konsumiert. Ein einzieges Sodom und Gomorra und dass nur wenige Meter über den Köpfen meiner armen Familie.

Was würde Jesus tun?

Mit freundlichen Grüßen
Fräulein Reinlich
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Johannes Richter
Aufseher
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Re: Wohngemeinschaften

Beitrag von Johannes Richter »

Wertes Frl. Reinlich,

ich kann Ihren Groll nur allzu gut verstehen. Jedoch sollte Ihre Familie diese kranken Felser nicht aufgeben. Ihr Herr Vater sollte mit Hilfe eines löblichen Priesters die Rotzlöffel liebevoll züchtigen. Intensives Bibelstudium in einem löblichen Kerker (Ein Keller eignet sich beispielsweise hervorragend) bei Kerzenlicht, Wasser und Brot sollte den Rabauken helfen. Nur so können diese wieder auf den Pfad des HERRn zurückfinden. Früher hätte sich die heilige Inquisition solcher Menschen liebevoll angenommen, heute liegt es an den frommen Christen, die Ungläubigen zu bekehren.

"Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!" (1. Korinther 9,16)

Besorgt ob der Ernte gen Himmel schauend,

Ihr Johannes Richter
"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!" (Markus 16,15)
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Sandolf
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Re: Wohngemeinschaften

Beitrag von Sandolf »

Sehr geehrtes Weib!

Dann gehen Sie mit dem Rohrstock auf diese pöbelhaften Leute los

Verärgert Sandolf
Helmut K
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Re: Wohngemeinschaften

Beitrag von Helmut K »

Wertes Frl. Reinlich!

Ich kann Ihnen nur mein herzlichstes Beileid aussprechen.
Auch in meiner Gegend gibt es öfters solche Festivitäten, und ähnliche Spektakel.
Ich kann Herrn Sandolf leider nicht zustimmen, da diese Unruhestifter oft nur in größeren Mengen vorzufinden sind, und Waffen, wie zum Beispiel Schlagringe oder Ähnliche mit sich führen.
Ein einziges Weib sollte sich niemals solchen Ventillatoren des Satans gegenüberstellen.
Ich empfehle Ihnen und Ihrer Familie einen ausreichend großen Vorrat an Wurfbibeln und Rohrstöcken anzulegen.
Auch Weihwasserflaschen und Dreschflegel sollten genauso wenig fehlen, wie der Exorzist aus der löblichen Gemeinde.
Sie sollten gleichzeitig Ventilatoren verfeindeter Gruppierungen unter dem Vorwand einer Rauschgift-Feier einladen, in besagter Wohnung natürlich.
Schließlich bekämpfen sich erwähnte Gruppierungen, bis nur noch ein Bruchteil der Mitglieder übrig bleibt.
Diese können problemlos mit redlichen Gerätschaften des Christentums bekehren, und den Satan aus ihnen heraustreiben.

Mitfühlend und beratend,

Helmut K
Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. (1. Mose 2,18)
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Frau Reinlich
Brettgast mit Maulkorb
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Re: Wohngemeinschaften

Beitrag von Frau Reinlich »

Werte Herren,

ich finde Ihre gut durchdachten Vorschläge außerordentlich ansprechend. Und es ist selbstverständlich, dass ich nicht selbst den Rohrstock gegen diese verkorksten Halunken erhebe, schließlich bin ich kein unredliches Prügelweib. Ich habe schon meinen Vater unterrichtet und auch er ist begeistert. Er bat mich flugs Einladungen an sämtliche Studenten die Felsmusik hören, Rauschgift schnüffeln oder etwas Wissenschaftliches studieren, zu senden. Ich selbst muss mich dabei natürlich als flippige Studentin ausgeben und meine Maskerade darf keinesfalls auffliegen. Ich denke ich beginne mein Einladungsschreiben folgendermaßen:
Werte Kommilitonen der hiesigen Universität,
Sie sind herzlich zu einem töften Fels-und Rauschgiftfeste am nächsten Sonnabend um 18 Uhr eingeladen. Hanfgift, Klebstoff und Radler stellen wir Ihnen gerne bereit. Wer Stärkeres bevorzugt muss dieses selbst beisteuern.
Ein dreifaches „Hip, hip Hurra!“
Ihre Mitkommilitonin Eva Reinlich

Ich denke dieser Einladung können diese Tunichtgute kaum widerstehen.

Die Feder schwingend

Fräulein Reinlich
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Ludwig von Holden
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Re: Wohngemeinschaften

Beitrag von Ludwig von Holden »

Wertes Frl. Reinlich

Es ist wirklich unglaublich, was ich da geraden von Ihnen gelesen habe.
Aber auch in meiner kleinen Stadt kommt es zu solchen Vorfällen, das
unkeusche Feierlichkeiten stattfinden.

Da hilft nur Türe zuschmeißen oder der Rohrstock!

Mitleid empfindend,
Ludwig von Holden
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( V | o | n ) ( H | o | l | d | e | n )
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Ich liebe die Bibel! = Ich liebe Gott!
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