Was mache ich mit meinem Weib?

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Martin Berger
Faust Gottes
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Martin Berger »

Ash hat geschrieben:Herr Berger,

mich stört es überhaupt nicht, dass Sie mich für dumm, unbeholfen, ungeschickt etc. pp. halten.
Fräulein Asche,

das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die Ihrige. Sie haben sich doch selbst als ungschickten Trampel beschrieben. Für klüger und geschickter als Sie sich selbst halten, halte ich Sie bestimmt nicht.

Anmerkend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.
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Ash
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Ash »

Herr Berger,

ich habe nie gesagt, ich sei dumm. Ich bin ungeschickt, ja - aber nicht dumm. Ich finde mich gut, so wie ich bin. Mein Schwäche ist nunmal meine Ungeschicklichkeit. Niemand ist perfekt und das finde ich gut so.

Außerdem zaubere ich vielen Menschen durch mein ungeschicktes Wesen ein lächeln ins Gesicht. Sie müssen schon zugeben, dass die Wäschekorb-Geschichte ein wenig lustig ist, auch wenn es nach Ihrer Aussage christlichen Speicherplatz verschwendet.

Dankend für Ihre Anmerkung

Frl. Asche
Das Schönste aber hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werdn.
-Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.
-1 Petrus 4,8
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Pater Aloisius
Stammgast
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Pater Aloisius »

Liebes Weib Asche,

Ich selbst bezeichne mich ja als liberaler Christ. So gehe ich, wie viele andere keusche Christen mit der Zeit und will Frauen den Berufseinstieg nicht gänzlich verwehren. So bin ich der Meinung, dass eine Frau die ständig quängelt und ihren Gatten zur Weißglut treibt durchaus einen Beruf ausüben sollte, um sich abzureagieren. Ich gebe es ja nur ungern zu, aber in einigen Berufen sind wir auf das Weibsvolk angewiesen. Als Haarschneider/Frisör (unredl. Friseur) könnte das Weib sinnvoll eingesetzt werden. Da, aus bisher unerfindlichen Gründen, die Ansteckungsgefahr der Homo-Seuche für Männer in diesem Beruf sehr groß ist, sollten wir Frauen zwangsläufig in diesen Beruf eingliedern. So sinken möglicherweise die Neuinfektionen der Homo-Seuche.
Wenn eine Frau Näherin werden will oder an der Kasse eines Töftemarktes arbeiten will, so will ich es ihr auch nicht verwehren. Es sollte nur gesetzlich festgelegt werden, dass eine Frau maximal 40% von dem verdienen darf, was ein durchschnittlicher Mann für die selbe Arbeit verdient. So ist es dem Weib auch nicht möglich die Rolle des Mannes als Versorger der Familie zu untergraben.

Dürfte ich Sie also in diesem Zusammenhang fragen, welcher Arbeit Sie nachgehen? Und dürfte ich Sie auch fragen, was Sie gegen die niedrigen Geburtenraten unternehmen wollen, welche mit einer emanzipierten Gesellschaft zwangsläufig einhergehen? Auf die Bibel will ich gar nicht erst verweisen, da ich Sie so einschätze, dass Sie dieses Argument gar nicht erst gelten lassen.

Die Probleme der Frauen durchaus verstehend,
Pater Aloisius

post scriptum: Warum bezeichnen Sie sich selbst als Fräulein, wenn Sie doch nach eigenen Angaben bereits verheiratet sind?
Die Lippen des Toren führen Streit herbei; und es ruft sein Mund nach Schlägen.

- Sprüche 18;6
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Ash
Treuer Besucher
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Ash »

Werter Herr Aloisius,

zunächst einmal freue ich mich sehr, dass Sie Frauen nicht gänzlich den Berufseinstieg verwehren wollen.

Als Haarschneider/Frisör würde ich wahrscheinlich nichts taugen.

Zu Ihren Fragen nehme ich wie folgt Stellung: Derzeit bin ich in einer Anwaltskanzlei tätig und somit für unseren Haushalt der Hauptverdiener. Wir sind spezialisiert auf Verkehrs- und Versicherungsrecht. Wir wickeln Schäden mit der entsprechen Haftpflichtversicherung ab (Gutachtenbezifferung etc.).

Die geringe Geburtenrate, Herr Aloisius, finde ich sehr erschreckend. Kinder sind vielen einfach zu teuer. Man ist sich unsicher, ob man seinen Kindern wirklich das bieten kann, was diese brauchen.

Ich bin Mutter von einem 3jähren Jungen. Er ist mein ganzer Stolz und ich will ihm alles bieten ohne auf Staatskasse zu leben. Deswegen arbeite ich in Vollzeit, während meine Mann studiert. Das Geld ist knapp. Ich finde, dass es seitens des Staates mehr Unterstützung für Familien geben sollte.

Hinsichtlich der Bibel verhält es sich so: Ich schätze die heilige Schrift und auch den Glauben. Allerdings bin ich halt ab und zu anderer Meinung.

Herr Aloisius, ich bezeichnete mich als Fräulein, weil ich hier im Brett die Betitlung öfters las und ich bei meinem Einstieg nichts falsch machen wollte.

Ich hoffe, ich habe Sie nicht genervt und konnte einiger Maßen die Fragen beantworten.

Bei weiteren Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich weiterhin gerne zur Verfügung.

Einen Schönen Abend wünschend

Frau Asche
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Henriette Goerl
Brettgast mit Maulkorb
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Registriert: Sa 19. Apr 2014, 15:34

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Henriette Goerl »

Sehr geehrter Herr Duenkel,

da ich selbst ein Weib bin, wundert es mich stark, dass Ihre Frau nicht erfreut ist, über Ihr Angebot, an den Herd zu treten.
Ich tu dies außerordentlich gerne und sehe es als meine Bestimmung.

die Suppe umrührend,
Henriette Goerl
_______
"Der Dummkopf gibt jedem Ärger freien Lauf; der Weise kann sich beherrschen."
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Heribert Eichelberg
Häufiger Besucher
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Heribert Eichelberg »

Reinheit hat geschrieben:Werter Herr Duenkel,
was ist Euch an den Kopf gestoßen, dass ihr die Fastenzeit brecht? Eine Kartoffelsuppe macht satt und ist keine leichte Mahlzeit.

Hoffend auf höheren IQ,
Reinheit
Es tut mir sehr leid, dass Sie auf eine freundliche Zurechtweisung so lange warten mussten! Natürlich hole ich das aber gerne sofort nach. Schliesslich sollen Sie ja nicht behaupten, man hätte Sie nicht darauf angesprochen und Ihnen nicht geholfen. Nun aber ans Eingemachte! Hoffentlich machen Sie es von nun an richtig.
•§2 Hier wird gesiezt!
Sie wissen nicht, wer auf dem anderen Ende der Leitung vor dem Heimrechner sitzt, also verhalten Sie sich höflich.
Die Brettregeln sind zu befolgen, Herr Reinheit! Merken Sie sich das und Sie können zu einem geachteten Mitglied heranwachsen!

Ermutigend,
Heribert von Eichelberg
"Denn mit ihr haben die Könige der Erde Unzucht getrieben und vom Wein ihrer Hurerei wurden die Bewohner der Erde betrunken." (Offb 17,2)
Serenus
Brettgast mit Maulkorb
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Serenus »

Werte Herren, geachtetes Fräulein Zombie,

Nicht jeder Mann ist automatisch klüger als (s)eine Frau. Das hat mit dem Geschlecht zwar durchaus etwas zu tun, nur besitzt die Frau im Allgemeinen einen höheren Intelligenzquotienten.
Dass Ihnen Ihre Frau keine Suppe kochen wollte, Herr Dünkel, ist nicht nur ob der Fastenzeit rechtens. Vermutlich sind Sie der Faulere von ihnen beiden, aus welchem Grund sonst haben Sie sich Ihre Suppe nicht einfach selbst zubereitet? Einen solchen kurzen Handstreich sollten Sie vielleicht gerade beherrschen.

Ob der Gedanken hier den Kopf schüttelnd,
Serenus
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Rotzbengel Rüdiger
Student der Theologie
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Fräulein See-Renn-Nuss,

hui, der dicke Bernhard aus dem Industriegebiet hat einst ebensolchen Schwachfug geschwafelt, wie Sie.
Im Nachhinein stellte sich heraus, daß er zu jenem Zeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand.

Eins und Eins zusammenzählend,
Rotzbengel Rüdiger
Gegrüßt seien all jene, die Brot und Wasser mit mir teilen.
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G Schmidt
(Verbannt)
(Verbannt)
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von G Schmidt »

Werter Bube Rüdiger,

Sie beweisen den Scharfsinn eines Ermittlers.
Dies ist eine geeignete Eigenschaft für jemanden, der Inquisitor werden will.

Lobend
Gottlob Schmidt
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Rotzbengel Rüdiger
Student der Theologie
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Registriert: Sa 15. Jun 2013, 18:10

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Schmidt,

Ich ziehe meinen sprichwörtlichen Hut vor Ihnen. "schwups".
Hui, Ich habe gar keinen Hut, nur einen dicken, von meinem Großvater, der war ein Pirat, Hurra.

Seinen Piratenhut entstaubend,
Rotzbengel Rüdiger
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Franz-Joseph von Schnabel
Ochsenbauer
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Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Knabe Rüdiger,
auch das ehrbare Piratenhandwerk feiert vor der redlichen somalischen Küste fröhliche Urstände.
Fuhr Ihr knorker Großpapa auf Graf Luckners schnieken Schiff, SMS Seeadler?
Zur Augenklappe greifend,
Schnabel
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Rotzbengel Rüdiger
Student der Theologie
Beiträge: 1916
Registriert: Sa 15. Jun 2013, 18:10

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Schnabel,

mein Großvater war nicht nur Mannschaftsmitglied, nein, er war es auch, der den entscheidenden Schuss bei der Versenkung der Buenos Ayres im keuschen Jahre 1917 tätigte.
Lange Jahre hing ein Wrackteil jenes Schiffes über seinem Ohrensessel in seiner Heimbibliothek, welche er durch die erbeuteten Schätze finanzieren konnte. Doch nach seinem Tode verschwand jenes Überbleibsel spurlos.

Die gemeinen Großtanten aus der Schweiz in Verdacht habend,
Rotzbengel Rüdiger
Gegrüßt seien all jene, die Brot und Wasser mit mir teilen.
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Franz-Joseph von Schnabel
Ochsenbauer
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Registriert: Mi 20. Okt 2010, 16:46

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Knabe Rüdiger,
es freut mich zu hören, daß Ihre Familienangehörigen schon immer treu zu Kaiser Gott und Vaterland standen.
Möge der heroische Ahne in Frieden ruhen!
Den Helm zum Gebet abnehmend,
Schnabel
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Pater Aloisius
Stammgast
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Registriert: Di 1. Jan 2013, 00:54

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Pater Aloisius »

Frau Asche,
Ash hat geschrieben:Zu Ihren Fragen nehme ich wie folgt Stellung: Derzeit bin ich in einer Anwaltskanzlei tätig und somit für unseren Haushalt der Hauptverdiener.
Als ich andeutete, man könne auch Weibsbilder in den Arbeitsmarkt integrieren, meinte ich mitnichten dass das Weib zum Hauptverdiener werden sollte, Himmel-HERRGOTT-Sakra! Wenn Ihr scheinbar inkompetenter Ehegatte den ganzen Tag außer Haus ist und Sie arbeiten sind, wer sorgt dann in dieser Zeit für Ihren Sohn? Mit drei Jahren wird er wohl kaum für sich selbst sorgen können.
Ash hat geschrieben:Die geringe Geburtenrate, Herr Aloisius, finde ich sehr erschreckend. Kinder sind vielen einfach zu teuer. Man ist sich unsicher, ob man seinen Kindern wirklich das bieten kann, was diese brauchen.
Ihr Sohn braucht vor allem seine Mutter und zwar zu Hause! Wie sollen dem Knäblein den Werte, Religionsethik und familiäre Struktur vermittelt werden, wenn sich kein Elternteil um es kümmert? Kündigen Sie umgehend Ihr Arbeitsverhältnis mit besagter Kanzlei auf und schicken Sie den nichtsnutzigen ewigen Studenten, welchen Sie Ehemann nennen, zum Arbeitsamt, damit er endlich seiner Rolle als Versorger der Familie gerecht wird!
Ash hat geschrieben:[...] ich will ihm alles bieten ohne auf Staatskasse zu leben. [...] Ich finde, dass es seitens des Staates mehr Unterstützung für Familien geben sollte.
Sie widersprechen sich selbst Frau Asche.
Humphrey Bogart hat geschrieben:Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.
Einerseits sagen Sie, Sie wollen nicht auf Hilfe seitens des Staates angewiesen sein, andererseits prangern Sie den Staat wegen mangelnder Unterstützung an. Verzeihen Sie mir meine Verwirrung in dieser Hinsicht, aber wenn Sie sich über die wenigen staatlichen beschweren, gehen Sie doch nach Frankreich. Als EWR-Bürgerin steht es Ihnen frei sich dort niederzulassen und den französischen Staat um seine Sozialleistungen zu prellen.
Ash hat geschrieben:Hinsichtlich der Bibel verhält es sich so: Ich schätze die heilige Schrift und auch den Glauben. Allerdings bin ich halt ab und zu anderer Meinung.
Auch hier widersprechen Sie sich selbst: Wenn Sie die Heilige Schrift wirklich schätzen würden, könnten Sie nicht anderer Meinung mit dieser sein. In der Bibel steht die absolute Wahrheit, die uns von GOTT übermittelt wurde. Bei der Religion handelt es sich nicht um einen "alles-was-du-essen-kannst"-Speisetisch (unredl. All you can eat-Buffet), wo man sich die Dinge herauspicken kann, die einem zusagen. Sie haben den christlichen Glauben mit all seinen Ver- und Geboten zu akzepzieren, so auch die Bibel als einzige Wahrheit. Tun Sie dies nicht, werden Sie dem Feuer der Hölle verfallen sein!
Henriette Goerl hat geschrieben:da ich selbst ein Weib bin, wundert es mich stark, dass Ihre Frau nicht erfreut ist, über Ihr Angebot, an den Herd zu treten.
Ich tu dies außerordentlich gerne und sehe es als meine Bestimmung.
Frau Goerl, ich muss Ihnen mein Lob aussprechen: Sie haben die Rolle eines keuschen Weibes verinnerlicht!



Serenus hat geschrieben:Nicht jeder Mann ist automatisch klüger als (s)eine Frau. Das hat mit dem Geschlecht zwar durchaus etwas zu tun, nur besitzt die Frau im Allgemeinen einen höheren Intelligenzquotienten.
Dummkopf "Sir Anus",

halten Sie sich etwa für intelligenter als eine ganze Forschergruppe der Universität Manchester? Durch Studien wurde eindeutig belegt, dass Weiber dümmer sind als Männer. Schalten Sie hier für nähere Informationen.
Rotzbengel Rüdiger hat geschrieben:mein Großvater war nicht nur Mannschaftsmitglied, nein, er war es auch, der den entscheidenden Schuss bei der Versenkung der Buenos Ayres im keuschen Jahre 1917 tätigte.
Lange Jahre hing ein Wrackteil jenes Schiffes über seinem Ohrensessel in seiner Heimbibliothek, welche er durch die erbeuteten Schätze finanzieren konnte. Doch nach seinem Tode verschwand jenes Überbleibsel spurlos.
Werter Knabe Rüdiger,

Ihre lebhaft erzählten Geschichten erheitern mich immer wieder, rufen sie doch die Erinnerungen meiner Kindestage wieder ins Gedächtnis. Ich danke Ihnen, Sie sind eine Bereicherung für dieses keusche Plauderbrett.

Wegen starker Bauchschmerzen einen Leibwächter trinkend,
Pater Aloisius
Die Lippen des Toren führen Streit herbei; und es ruft sein Mund nach Schlägen.

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Ash
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Registriert: So 16. Mär 2014, 01:22

Re: Was mache ich mit meinem Weib?

Beitrag von Ash »

Werter Herr Pater Aloisius,
Pater Aloisius hat geschrieben:Wenn Ihr scheinbar inkompetenter Ehegatte den ganzen Tag außer Haus ist und Sie arbeiten sind, wer sorgt dann in dieser Zeit für Ihren Sohn? Mit drei Jahren wird er wohl kaum für sich selbst sorgen können.
Selbstverständlich ist mein Sohn nicht alleine daheim. Während mein Mann die Schule besucht und ich arbeite, bringe ich den Kleinen in eine Kindertagesstätte. Dort kann er mit vielen Kindern spielen, es wird gesungen und gebastelt. Die Kindergartengruppe besuchen auch gemeinsam die Kirche.
Pater Aloisius hat geschrieben:Kündigen Sie umgehend Ihr Arbeitsverhältnis mit besagter Kanzlei auf und schicken Sie den nichtsnutzigen ewigen Studenten, welchen Sie Ehemann nennen, zum Arbeitsamt, damit er endlich seiner Rolle als Versorger der Familie gerecht wird!
Ich werde niemals mein Arbeitsverhältnis kündigen. Wir sind darauf angewiesen. Was glauben Sie denn, warum mein Mann ein Studium absolviert? Genau, um nach dieser für unsere Familie sorgen zu können. Er wird dann auch der Hauptverdiener. Bis es soweit ist, werde ich so wie gehabt arbeiten.
Pater Aloisius hat geschrieben:Sie widersprechen sich selbst Frau Asche.
Was ich meine mit mangelnder Unterstützung für Familien ist z. B. das sog. Elterngeld. Aber ich denke ich brauche nicht mit Ihnen hierüber zu diskutieren. Wir wissen beide, dass wir nicht auf einen Nenner kommen.
Pater Aloisius hat geschrieben:Wenn Sie die Heilige Schrift wirklich schätzen würden, könnten Sie nicht anderer Meinung mit dieser sein.
Das ist so nicht richtig. Dies kommt weil wir unterschiedliche Sichtweisen haben. Sie z. B. denken die Bibel ist der einzig richtige Weg. Sie denken Schwarz/Weiß. Für Sie gibt es entweder gut oder schlecht. Wer nicht 100%zig nach der Bibel lebt ist schlecht, böse oder verwirrt.

Ich bin jemand, der nicht einfach Schwarz/Weiß sieht. Ich bin jemand der nicht nach links oder rechts sondern den mittleren Weg wählt und Kompromisse eingeht.

Aber warum schreibe ich Ihnen das überhaupt. Wie oben erwähnt, würden wir sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.

Ich bin glücklich in meinem Leben und meine Familie ist es auch. Das ist was zählt und dies lasse ich mir von niemanden nehmen.

Strahlend vor Glück

Frau Asche
Das Schönste aber hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werdn.
-Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.
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