Frau Asche,
Ash hat geschrieben:Zu Ihren Fragen nehme ich wie folgt Stellung: Derzeit bin ich in einer Anwaltskanzlei tätig und somit für unseren Haushalt der Hauptverdiener.
Als ich andeutete, man könne auch Weibsbilder in den Arbeitsmarkt integrieren, meinte ich mitnichten dass das Weib zum Hauptverdiener werden sollte, Himmel-HERRGOTT-Sakra! Wenn Ihr scheinbar inkompetenter Ehegatte den ganzen Tag außer Haus ist und Sie arbeiten sind, wer sorgt dann in dieser Zeit für Ihren Sohn? Mit drei Jahren wird er wohl kaum für sich selbst sorgen können.
Ash hat geschrieben:Die geringe Geburtenrate, Herr Aloisius, finde ich sehr erschreckend. Kinder sind vielen einfach zu teuer. Man ist sich unsicher, ob man seinen Kindern wirklich das bieten kann, was diese brauchen.
Ihr Sohn braucht vor allem seine Mutter und zwar zu Hause! Wie sollen dem Knäblein den Werte, Religionsethik und familiäre Struktur vermittelt werden, wenn sich kein Elternteil um es kümmert? Kündigen Sie umgehend Ihr Arbeitsverhältnis mit besagter Kanzlei auf und schicken Sie den nichtsnutzigen ewigen Studenten, welchen Sie Ehemann nennen, zum Arbeitsamt, damit er endlich seiner Rolle als Versorger der Familie gerecht wird!
Ash hat geschrieben:[...] ich will ihm alles bieten ohne auf Staatskasse zu leben. [...] Ich finde, dass es seitens des Staates mehr Unterstützung für Familien geben sollte.
Sie widersprechen sich selbst Frau Asche.
Humphrey Bogart hat geschrieben:Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.
Einerseits sagen Sie, Sie wollen nicht auf Hilfe seitens des Staates angewiesen sein, andererseits prangern Sie den Staat wegen mangelnder Unterstützung an. Verzeihen Sie mir meine Verwirrung in dieser Hinsicht, aber wenn Sie sich über die wenigen staatlichen beschweren, gehen Sie doch nach Frankreich. Als EWR-Bürgerin steht es Ihnen frei sich dort niederzulassen und den französischen Staat um seine Sozialleistungen zu prellen.
Ash hat geschrieben:Hinsichtlich der Bibel verhält es sich so: Ich schätze die heilige Schrift und auch den Glauben. Allerdings bin ich halt ab und zu anderer Meinung.
Auch hier widersprechen Sie sich selbst: Wenn Sie die Heilige Schrift wirklich schätzen würden, könnten Sie nicht anderer Meinung mit dieser sein. In der Bibel steht die absolute Wahrheit, die uns von GOTT übermittelt wurde. Bei der Religion handelt es sich nicht um einen "alles-was-du-essen-kannst"-Speisetisch (unredl. All you can eat-Buffet), wo man sich die Dinge herauspicken kann, die einem zusagen. Sie haben den christlichen Glauben mit all seinen Ver- und Geboten zu akzepzieren, so auch die Bibel als einzige Wahrheit. Tun Sie dies nicht, werden Sie dem Feuer der Hölle verfallen sein!
Henriette Goerl hat geschrieben:da ich selbst ein Weib bin, wundert es mich stark, dass Ihre Frau nicht erfreut ist, über Ihr Angebot, an den Herd zu treten.
Ich tu dies außerordentlich gerne und sehe es als meine Bestimmung.
Frau Goerl, ich muss Ihnen mein Lob aussprechen: Sie haben die Rolle eines keuschen Weibes verinnerlicht!
Serenus hat geschrieben:Nicht jeder Mann ist automatisch klüger als (s)eine Frau. Das hat mit dem Geschlecht zwar durchaus etwas zu tun, nur besitzt die Frau im Allgemeinen einen höheren Intelligenzquotienten.
Dummkopf "Sir Anus",
halten Sie sich etwa für intelligenter als eine ganze Forschergruppe der Universität Manchester? Durch Studien wurde eindeutig belegt, dass Weiber dümmer sind als Männer. Schalten Sie
hier für nähere Informationen.
Rotzbengel Rüdiger hat geschrieben:mein Großvater war nicht nur Mannschaftsmitglied, nein, er war es auch, der den entscheidenden Schuss bei der Versenkung der Buenos Ayres im keuschen Jahre 1917 tätigte.
Lange Jahre hing ein Wrackteil jenes Schiffes über seinem Ohrensessel in seiner Heimbibliothek, welche er durch die erbeuteten Schätze finanzieren konnte. Doch nach seinem Tode verschwand jenes Überbleibsel spurlos.
Werter Knabe Rüdiger,
Ihre lebhaft erzählten Geschichten erheitern mich immer wieder, rufen sie doch die Erinnerungen meiner Kindestage wieder ins Gedächtnis. Ich danke Ihnen, Sie sind eine Bereicherung für dieses keusche Plauderbrett.
Wegen starker Bauchschmerzen einen Leibwächter trinkend,
Pater Aloisius
Die Lippen des Toren führen Streit herbei; und es ruft sein Mund nach Schlägen.
- Sprüche 18;6